§ 12 - Ehrenrat

  1. Der Ehrenrat besteht aus dem Ehrenratsvorsitzenden und zwei Beisitzern. Vorstandsmitglieder (§ 10 Abs. I und II) dürfen dem Ehrenrat nicht angehören. Mindestens zwei Mitglieder des Ehrenrates sollten älter als 30 Jahre sein und mindestens zwei Jahre dem Verein angehören. Die Mitglieder des Ehrenrates werden bei der Mitgliederversammlung, bei der turnusgemäß keine Neuwahlen stattfinden, für zwei Jahre gewählt. Die Versammlung wählt gleichzeitig zwei Ersatzbeisitzer, die bei Abwesenheit oder Ausscheiden eines Mitgliedes des Ehrenrates zu Sitzungen hinzugezogen werden können.
  2. Der Ehrenrat hat die Aufgabe, Streitigkeiten innerhalb des Vereins zu schlichten bzw. Recht zu sprechen. Er kann u.a. folgende Entscheidungen treffen:
    1. Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit,
    2. Zurückweisung an die Vorinstanz zur nochmaligen Überprüfung,
    3. Freispruch,
    4. Verwarnung bzw. Verweis oder
    5. Empfehlung an den Vorstand, den Ausschluss des Mitglieds (§ 5 Abs. III - V) auszusprechen oder einem Aufnahmeantrag (§ 4 Abs. III) stattzugeben.
  3. Der Ehrenrat ist beschlussfähig, wenn seine drei Mitglieder anwesend sind. Er entscheidet auf Grund mündlicher Verhandlung und Beweisaufnahme mit einfacher Stimmenmehrheit nach geheimer Beratung und Abstimmung. Die Vereinsmitglieder sind verpflichtet, nach ordnungsgemäßer Ladung vor dem Ehrenrat zu erscheinen. Nichterscheinen ist ein grober Verstoß gegen die Vereinsinteressen.