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Am letzten Wochenende in November hat der SC Delphin Dortmund seinen Vereinswettkampf, das Nationale Kurzbahnmeeting, veranstaltet. Bismal in der 37. Auflage. Wie im Vorjahr war das Schwimmbad in Dortmund Hombruch Austragungsort für die insgesamt 26 Wettkämpfe an den beiden Tagen.

Mit 1355 Meldungen war die Veranstaltung noch besser besucht als im vergangenen Jahr. Nicht nur in sportlicher Hinsicht hatten unsere Trainerinnen Nadine Haase und Elli Folda (links im Bild) Grund zur Freude. Auch organisatorisch war das Kurzbahnmeeting dank der Unterstüzung durch viele Helfer, Kampfrichter und Schiedsrichter ein toller Erfolg.

 

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Auch in diesem Jahr führte das erfahrene Schiedsrichtergespann Heiner Hebbelmann und Thomas Reiter gewohnt souverän durch den sportlichen Teil der Veranstaltung; diesmal mit Unterstützung der angehenden Schiedsrichterin Veronika Renze.

 

 

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Bevor am Samstag Mittag die Tore für die Aktiven geöffnet werden konnten, wurden natürlich viele Hände benötigt, um das Schwimmbad von Betriebsleiter und Trainer der SG Dortmund Bernd Hoffmeister für den Wettkampf vorzubereiten.

Hier sind Thomas Meyer und unser Sportlicher Leiter Hartmut Mach mit der Installation der Fehlstartleine beschäftigt. Viele Handgriffe der erfahrenen Vereinsmitglieder sind inzwischen so eingeübt, dass man im kommenden Jahr einmal einen Aufbau mit verbundenen Augen wagen könnte... Auch diesmal zeigte sich: Wo viele helfende Hände anfassen, da lässt sich eine Menge Arbeit in kurzer Zeit schaffen.

So standen pünklich zum Einlass um 13:00 Uhr alle Ampeln auf grün.

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Für die Aktiven der 15 teilnehmenden Startgemeinschaften und Vereine begann der Wettkampf mit dem für Leistungsschwimmer gewohnten "Sardinenschwimmen". Freunde von Wuselbildern können versuchen, die Anzahl der Schwimmerinnen und Schwimmer im Bild zu schätzen (ich kam auf 63 - das wäre nicht einmal ein Viertel der Teilnehmer).

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In der Zwischenzeit stellten die Schiedsrichter ihr Kampfgericht zusammen. Insgesamt werden für jeden Veranstaltungsabschnitt über zwei Duzend ausgebildete Wettkampfrichter benötigt. Ohne den ehrenamlichen Einsatz aus allen teilnehmenden Vereinen kann also kein Wettkampf stattfinden. Erfreulicherweise gab es keinen Mangel an Personal; die Kampfrichersitzung war fast so voll wie das Wettkampfbecken beim Einschwimmen...

Mit Christa Rohde, Melanie Milkowski und Artem Gurdzhi waren diesmal neben den alten Hasen drei "Azubis" vom SC Delphin Dortmund bei Ihrem ersten Einsatz im Rahmen des praktischen Teils der Wettkampfrichter-Ausbildung mit von der Partie.

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Wie immer sind beim Wettkampf nicht nur im Wasser Höchstleistungen gefordert, sondern auch außerhalb des Beckens. Volle Konzentration über viele Stunden sind zum Beispiel am Sprechertisch gefragt. Nachdem Andreas Burg erkältungsbedingt ausfiel, übernahmen Barbara Mischnat und Katrin Scheer diese Aufgabe. Hier bereiten sich die beiden – links im Bild – auf ihren anstehenden Sprechmarathon vor. Beide zeigten Tagesschau-Sprecherinnen Qualitäten und ließen auch am Sonntag Nachmittag keine akustischen Ermütungserscheinungen erkennen.

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Mit weniger Geräuschkulisse verbunden, aber ebenso intensiv war wie immer die Arbeit im Protokollraum. Hier machen Sarah Schröter und Thomas Meyer das Computersystem startklar. Der Traum beim Erfassen der fast 2000 Zeiten, Zwischenzeiten und Zusatzdaten sind Kampfrichter mit einer "1" in Schönschrift – und Zielrichter mit Adleraugen. In der Praxis klappt das nicht immer 100%ig; eine der beliebtesten Fragen in allen Protokollräumen wird wohl immer sein: Ist das jetzt eine "0" oder eine "9"?.

Auch hier lief die Arbeit über beide Tage reibungslos, sodass die Schwimmer ihre Ergebnisse zügig nach den Wettkämpfen einsehen konnten und sich im Rahmen der Siegerehrungen feiern lassen konnten.

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Punktlich um 14:00 Uhr am Samstag hatte dann das Warten für die Leistungsschwimmer ein Ende. Mit Katrin und Alexander Kubay, Katharina und Sophia Mach, Habib Temiz, Tobias Jacob, Chun Yan Chin, Anika Teusch, Madlin Milkowski und Nils Rhode waren zehn Delphine am Start.

(Diesmal nicht dabei sein konnte Denis Gurdzhi, der zeitgleich beim Nordbergpokal in Bergkamen auf statt im Wasser auf Pokaljagt ging: Im Eiskunstlaufen konnte er sich dort beim Nachwuchs der Herren den ersten Platz erlaufen: Herzlichen Glückwunsch!)

Während draußen der November trübe vor sich hin nieselte, studieren Tobias und Alexander hier das Meldeergebnis. Habib (rechts) holt sich letzte taktische Tipps von den Trainerinnen.

Im Wasser konnten die Athleten dann zeigen, was sie sich in den vielen Trainingsstunden der vergangenen Monate erarbeitet hatten. Mit insgesamt siebenmal Gold, viezehn mal Silber und sechsmal Bronze können Trainerinnen und Aktive auch in diesem Jahr sehr zufrieden sein.

"Überfliegerin" war diesmal Sophia Mach, die bei jedem ihrer acht Starts mit Edelmetall belohnt wurde und zweimal ganz oben auf dem Siegertreppchen stand.

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Für das Rahmenprogramm wurde wie in den Vorjahren eine Cafeteria mit Kuchen, Waffeln, belegten Brötchen, Brühwürsten und vielen anderen kulinarischen Genüssen organisiert.

Das Helferteam war wieder mit Spaß bei der Sache wie hier Birgit Jacob und Timm Haase beim herzhaften Teil des Angebots...

 

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... oder Martina Burg beim süßen Teil.

Besonderen Dank verdient in diesem Jahr die tatkräftige Unterstüzung von Björn Sanders, der mit professionellem Catering-Know-How bei Würstchen, Frikadellen und Salaten das Cafeteria-Wochenende begleitete.

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Die Helferinnen und Helfer im Cafeteria-Team von Beatrix Meyer hatten vor allem in der Mittagspause am Sonntag alle Hände voll zu tun.

Allen Helfern noch einmal ein herzliches Dankeschön. Wir freuen uns schon auf das nächste Kurzbahnmeeting in 2013!