gruppeBei einem spannenden Wochenende im Freibad am Cappenberger See in Lünen haben unsere Wettkampfmannschaften den letzten Wettkampf der Saison bestritten und konten dabei neben schönen Erinnerungen auch viele Medaillen sammeln.

Das wechselhafte Wetter forderte den Sportlern und Betreuern zwar zusätzliche Anstrengungen ab, bremste den Spaß aber nicht.

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Nachdem das Wetter am Samstag zunächst regnerisch aussah, bließ ein kräftiger Wind die Wolken davon und sorgte für Sonnenschein. Den Wettkämpfern half der Sonnenschein über die kühle und windige Witterung hinweg. Andererseits war die Folge von Sonne und Wind, dass sich die "Großen", die viel Zeit am Sportbecken verbrachten, einen Sonnenbrand holten und dass die Wettkampfrichter in den Windböen mit Ihren Meldezetteln kämpfen mussten.

Der am Vorabend aufgebauten "Zeltstadt" konnte der Wind aber nichts anhaben. Gegen abend kündigte sich dann Regen an, so dass das Gruppenzelt kurzerhand zur Pizzaria umfunktioniert wurde - so konnten die Regentropfen das verdiente Abendessen nicht stören.

 

 

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Die Kinder waren nicht nur auf der 50m-Bahn konzentierert und diszipliniert, sondern auch in unserem Zeltdorf auf der Liegewiese des Freibades: Das Foto ist der Beweis und garantiert nicht gestellt sondern repräsentativ für das Bild der Jungs am Wochenende: Alles Musterknaben :-)

 

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Das Zeltdorf aus den drei großen Zelten für die Kinder und den kleinen "Iglos" für die Erwachsenen war nur eines von über einem Duzend, durch die die Liegewiese des Freibads für ein Wochenende zum Zeltplatz wurde.

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Bevor die "Elektronik" am Abend vor der Nachtruhe eingesammelt wurde, mussten noch ein paar Highscores geknackt werden. Die Marketingabteilung von Nintendo konnte sich in der Zielgruppe der 8-13 Jährigen mit Ihren Geräten ganz klar von der Konkurrenz absetzen.

 

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Natürlich war genug Zeit zur Entspannung.

 

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Ob Artem hier von den Mädchen geärgert wurde oder nur gerade plant, wie er die Mädchen ärgern kann, lässt sich nicht mehr sagen. 

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Letzte Lagebesprechung der beiden Trainerinnen Nadine und Elli am Samstag.

 

Erst, als dann alle in ihren Kojen lagen, öffnete der Himmel seine Pforten und stellte die Dichtheit der Zeltdächer gründlich auf die Probe. Zum Glück hielten die Zelte dem Dauerregen der Nacht stand und so blieb den Schwimmern eine zusätzliche "Trainingseinheit" im Schlafsack erspart.

 

Auch die Erwachsenen blieben trocken - aber je nachdem ob man das gleichmäßige Prasseln der Regentropfen gegen die Zeltplanen als beruhigend oder störend empfand, war die Nacht mehr oder weniger erholsam. 

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Als die ersten Camper am frühen Morgen die Nasen aus den warmen Schlafkabinen streckten, ließ der Regen nach und hörte kurz darauf ganz auf. Als "Frühstücksengel" Simone Mach mit warmen Brötchen, Belag, Saft und - zur Freude der Betreuer - frischem Kaffee kam, wurde das Gemeinschaftsfrühstück sicherheitshalber noch im Gemeinschaftszelt gegessen: So ganz wurde dem Ende des Regens noch nicht getraut.

 

 

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Nass wurden die Wettkämpfer kurz darauf natürlich trotzdem: Nach dem beliebten Zähneputzen ging es um 8:30 zum Einschwimmen...

 

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...trotz Besserung des Wetters kostete der Sprung ins kühle Nass bei 15 Grad Lufttemparatur dann doch Überwindung - aber für echte Wettkämpferinnen war das natürlich kein Hindernis.

Immerhin war der Weg von den Zelten zum Becken und den Duschen kurz; so blieben die unangehmen "Laufstrecken" nach dem Schwimmen begrenzt.

 

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Kurz darauf waren Trainerinnen und Kinder wieder voll auf das Wettkampfgeschehen konzentriert. Nachdem bereits am Samstag neben vielen Einzelwettkämpfen mit 8x50m Lagen eine Staffel auf dem Programm stand, konnten die Schwimmer sich am Sonntag in vier Staffelwettbewerben mit der Konkurrenz messen.

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Lagebesprechung vor den Staffelläufen.

 

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Letzte Abstimmung vor dem Start - die Mädchen konnten sogar mit zwei Mannschaften bei den 4x100m Freistil antreten. Da die Wertung nicht jahrgangsweise erfolgt und auch unsere "Großen" im Vergleich zu den anderen Mannschaften noch "klein" waren, galt natürlich das Motto "dabei sein ist alles".

Zum Abschluss gab es noch einmal Grund zur Freude: Bei der abschließenden 4x50m Lagenstaffeln konnten Julia, Tabea, Anika und Katharina mit einer tollen Leistung den dritten Platz erschwimmen.

 

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Auch wenn die Kinder im Mittelpunkt standen, wäre das Wochenende ohne die vielen helfenden Hände der Großen nicht möglich gewesen: Alle Fäden in der Hand - und nicht nur die Abspannseile der Zelte - hatte der sportliche Leiter und Hauptorganisator Hartmut Mach; tatkräftig unterstützt von seiner Frau Simone.

Der sportliche Teil wurde gewohnt souverän von Nadine und Elli geplant und gemanagt.

Marita und Armin standen als Wettkampfrichter den Veranstaltern zur Verfügung - trotz der für diesen "Job" teilweise ungünstigen Wetterbedingungen zeigt Marita hier, dass auch diese Aufgabe - mit einem frischen Kaffee - der guten Stimmung nicht entgegen steht.

 

 

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Und weil sich ein Zeltdorf nicht von alleine auf- und wieder abbaut, war zusammen mit den anderen auch Timm schwer im Einsatz.

Beim Abbau kam noch Unterstützung durch einige Eltern hinzu - und das war auch gut so, denn nachdem Petrus am frühen Sonntagmorgen die Beregnung beendet hatte und zum Mittag sogar die Sonne den Schwimmern zuschaute, sorgte noch ein kurzer, aber kräftiger Schauer für eilige Betriebsamkeit beim Abbau der letzten Zelt und beim Packen der Taschen.

 

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Auch wenn der Wettkampf hier neben dem Zeltlagererlebnis etwas in der Hintergrund trat und die äußeren Bedingungen für die Jagd nach neuen Bestzeiten nicht ideal waren: Der Nachwuchs konnte mit vielen Medaillen im Gepäck den Weg zurück nach Dortmund antreten. Zum Beispiel konnte sich Denis Gurdzhi über drei Goldmedaillen freuen - wobei hier gerade vor der Heinfahrt die Waffel besser schmeckt als das Edelmetall.

Über insgesamt 6x Gold, 3x Silber und 5x Bronze konnten sich die Schwimmer mit ihren Trainerinnen freuen.

 

Die Betreuer waren nach der Ankunft in Dortmund natürlich erschöpft und freuten sich auf weiche Matrazen (statt Iso-Matten) - aber sie hatten fast genauso viel Spaß wie die Kinder, die sich einig waren: "Es war ein tolles Erlebnis und wir haben viele schöne Erinnerungen mit nach Hause genommen.".